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Die Frucht. Der Rohstoff aus dem flüssige Träume wahr werden...


» Nur das beste Obst ist gerade gut genug. Optimaler Reifegrad und die inneren Werte der Frucht entscheiden und müssen überzeugen. Alles andere wird gnadenlos aussortiert... «


Die Natur entscheidet maßgeblich über die Qualität eines Brandes...

Ein Großteil der Früchte welche wir für unsere Brände verwenden stammen aus den ca. 4,5 ha eigenen Obstplantagen. Darunter befinden sich unter anderem Williams Christ Birnen, verschiedene Apfelsorten wie Gravensteiner, Rubinette oder Cox Orange, Mirabellen, Pflaumen, Pfirsiche und Zwetschgen. Unsere Aprikosenbäume haben wir 2004 aufgegeben. Das Klima und der Boden bei uns waren hier einfach nicht optimal genug. Kirschen, Aprikosen, sämtliche Beerensorten und Wildfrüchte beziehen wir aus bestimmten Gegenden und ausgesuchten Obstbauern welche in der Lage sind uns die Früchte in entsprechender Qualität zu liefern. Hier bestehen inzwischen langjährige Kontakte zu unseren Lieferanten.

Somit ist die Frucht die entscheidende Komponente in der darauf folgenden Produktionskette. Nur ein Optimaler Reifegrad und die inneren Werte stellen sicher ob daraus ein Edles Wasser wird. Je nach Fruchtart ist es von Nöten diese nachzulagern und bei Bedarf auch mehrmals und penibel zu Sortieren bis die optimale Reife der Frucht erreicht ist. Unreife oder gar faule Früchte haben hier absolut nichts verloren und werden gnadenlos aussortiert.


Das Aufbereiten der  Maische...

Je nach Obstsorte werden die Früchte nun schonend und in geeigneter Weise zerkleinert und zu einer Art Brei verarbeitet. Denn nur bei einer ausreichenden Verflüssigung der Maische kann im Anschluss eine optimale Gärung und Freisetzung der fruchteigenen Aromen stattfinden. Kurze Wege von der Ernte bzw. Maischebereitung bis zur Einleitung der alkoholischen Gärung sind uns hier besonders wichtig.


Die Gärung. Die guten Geister werden zum Leben erweckt...

Ist die Maische in die Behälter eingebracht wird sofort die Gärung mittels natürlicher gezüchteter Hefen eingeleitet. Die so angesetzte Maische kann nun bei möglichst konstanter Temperatur von 18° Celsius vergären. Die Hauptgärung hängt wiederum vom Zuckergehalt und somit von der jeweiligen Frucht ab und kann schon mal bis zu 28 Tagen andauern. Sobald die Gärung jedoch abgeschlossen ist wird im Anschluss die Maische sofort destilliert. Eine längere Maischelagerung kommt bei uns nicht in Frage da einerseits die Gefahr einer Maischeinfektion vorherrscht, welche wiederum fruchtfremde Nebentöne sowohl im Geruch als auch Geschmack im späteren Destillat hinterlassen würde.


Der Unterschied. Brand oder Geist ?

Aus der weiter oben beschriebenen Aufbereitung der Maische und das Vergären des fruchteigenen Zuckers entstehen nach anschließender Destillation die wertvollen "Brände"  oder auch "Wasser" z.B. Kirschenbrand bzw. Kirschwasser oder auch Kirsch. Bei der Geistherstellung z.B. Himbeergeist ist es eine andere Vorgehensweise bei der Aufbereitung der Maische. Bei der Maischeherstellung für einen Geist werden die frischen Früchte sofort in einen hochprozentigen neutralen Alkohol welcher einen Alkoholgehalt von größer 96 % vol. aufweist für einige Zeit eingelegt. Man spricht hier von einer Mazeration. Durch das Marzerieren werden die Aromastoffe vom Alkohol ausgelaugt und durch die anschließende Destillation gewonnen.

Für unseren Himbeergeist bzw. Erdbeergeist verwenden wir übrigens 5 bis 7 KG ! (abhängig vom Erntejahr) Früchte auf einen Liter reinen Alkohol. Sie werden es schmecken!


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