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Edle Wässer haben ein Gesicht...

 


» Nur mit dem Hang zur Perfektion ist es möglich erstklassige Brände zu erzeugen... «


Aller Anfang war (ist) schwer...

Wir machen eine kleine Zeitreise ins Jahr 1988. Seniorchef Willi Dafferner "brennt" zu dieser Zeit aus dem anfallenden Obst der Streuobstwiesen und Plantagen als so genannter "Stoffbesitzer" verschiedene Obstbrände. Bald aber waren die Kapazitäten an der Grenze angelangt, da als Stoffbesitzer nur ein begrenztes Kontingent zur Erzeugung von Obstbränden vorhanden ist. Rücksprache mit Sohn Matthias und die Idee vom Bau einer eigenen Brennanlage mit zugehörigem Brennrecht war geboren. Nachdem die Hürden zur Erteilung aller Genehmigungen genommen waren fiel im Oktober 1989 der Startschuss für die erste Destillation auf eigener Anlage.

"Schnaps" war dem 22 Jahre alten Sohn Matthias aber eher als "Aufwärmer" in der kalten Jahreszeit oder als "Verdauer" nach einem reichhaltigen Essen geläufig. Meist eiskalt und im Stamper hinuntergestürzt konnte für Ihn so keine rechte Freude aufkommen. Das sollte sich aber von nun an schleunigst ändern: "Das Ergebnis muss absoluter Genuss sein" so seine Devise. Was damals an vorhandener Fachliteratur vorhanden war wurde besorgt und studiert. Mit dem Besuch verschiedener Sensorikseminare und den Angeboten der Uni Hohenheim rund um das Thema Brennereiwesen wurde das Wissen abgerundet. So manche Stunden wurden damit verbracht die Lektüren zu verschlingen um anschließend das Wissen in verschiedenen Versuchen in die Praxis umzusetzen.

Das Ergebnis der Mühen konnte sich bald sehen und greifbar machen lassen. Bereits Anfang der Neunziger Jahre hagelte es jede Menge Auszeichnungen:

Zahlreiche Gold- Silber und Bronzemedaillen bei verschiedenen Verkostungen wurden eingeheimst. Darunter die Wettbewerbe des Badischen Kleinbrennerverbandes, der DLG Prämierung sowie der international ausgerichteten Destillata.

Von da an war das Feuer und die Leidenschaft für die Erzeugung hochwertiger Brände vollends entfacht. Der Gedanke dieses Hobby irgendwann als Beruf auszuüben war da, den Schritt dies zu wagen allerdings noch nicht. Zu sicher war der Arbeitsplatz und der Verdienst bei einem großen Elektronikkonzern. Das ganze sollte sich dann Anfang des neuen Jahrtausends grundlegend ändern. Der Seniorchef bereits Rentner und Sohn Matthias vor einer schweren Entscheidung: "Weiter den Urlaub und die Überstunden für das Hobby zu opfern war einfach nicht mehr drin.....Man wird nicht jünger! Die Entwicklungen beim Arbeitgerber haben dann 2004 den Ausschlag für die Entscheidung das Hobby zur Passion und Lebensunterhaltung zu machen erleichtert. Ich war kurz davor meine Leidenschaft aufzugeben. "Du wirst doch nicht deine Erfahrung, Entbehrungen und dein Wissen wegwerfen" sagten einige Bekannte, Freunde und Kunden zu mir. Sie sollten recht behalten. Seit 2005 widme ich jetzt nur noch dem Erzeugen edler Brände, und das war richtig!" sagt er heute 3 Jahre später.


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